SEO – So bringen Sie Ihre Webseite auf die vorderen Plätze

SEO – So bringen Sie Ihre Webseite auf die vorderen Plätze

SEO - So bringen Sie Ihre Webseite auf die vorderen Plätze

SEO – So bringen Sie Ihre Websteite auf die vorderen Plätze

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SEO oder auch Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Platzierung in den Ergebnissen einer Suchmaschine (SERPs). Suchmaschinen sind z.B. „google“, „bing“, “ask“ usw. Gibt ein Nutzer einen Suchbegriff oder mehrere Begriffe in eine Suchmaschine ein, suchen komplexe Algorithmen Webseiten, Bilder, Videos und ähnliches mit dem passenden Inhalt. Je passender ein Suchergebnis von der Suchmaschine eingestuft ist, desto weiter oben steht es auf der Ergebnisseite. Für Sie bringen wir es in SEO – So bringen Sie Ihre Webseite auf die vorderen Plätze auf den Punkt.

Die ausschlaggebenden Faktoren für die Platzierung sind vielschichtig. Dazu zählen unter anderem der Inhalt (Content), Fremdeinhalte die auf Ihre Seite verlinken, interne Verlinkungen, Lesbarkeit der Inhalte, Besucherzahlen, Verweildauer auf der Seite usw. SEO kann Ihnen dabei helfen durch gezielte Anpassungen auf den Ergebnisseiten weiter nach oben zu gelangen.

Bsp.: Eine Person soll auf Ihre Seite gelangen wenn sie „Rucksackhändler in München“ eingibt.

Um dies zu realisieren, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • „Rucksackhändler in München“ muss im Text auf der Seite enthalten sein
  • Andere Webseiten (Blogs, Foren, Pages, etc.) müssen auf diese Seite verlinken

Da etwa 75% aller Nutzer „Google“ als Hauptsuchmaschine nutzen, konzentrieren sich viele SEO-Manager auf deren Kriterien. Dennoch sollte man die restlichen Suchmaschinen im Netz nicht vernachlässigen.

Bevor Sie allerdings Ihr SEO ankurbeln sollten für folgende Punkte ein Fahrplan erstellt werden:

  • Keyword-Recherche
  • Erstellung von Keyword-reichem Content für Ihre Webseite
  • Linkaufbau
  • Optimierung Ihrer Seite für bestimmte Keywords

Sollten Sie keinen internen SEO-Manager besitzen und selbst keine Zeit dafür haben, können Sie alternativ auf SEO-Agenturen zurückgreifen.

ACHTUNG: Prüfen Sie möglichst genau die Vorgehensweise der Agentur. Wenn möglich bringen Sie die Methode der Agentur in Erfahrung. Tricks die den Suchalgorithmus manipulieren bringen Ihnen unter Umständen schnelle Erfolge aber sind sehr kurzfristig. Eine langfristige Strategie sollte im Fokus stehen.

Wichtige Elemente im SEO

  • Traffic Monitoring
  • Keywordresearch
  • Content
  • Social Media
  • Competitive analysis
  • Linkbuilding

Eine gute SEO-Strategie umfasst sowohl Onpage- als auch Offpage-Maßnahmen. Konkret bedeutet das, dass Optimierungen sowohl auf der Seite (Onpage) als auch außerhalb davon (Offpage) stattfinden. Beide Bereiche sollten demnach gleichermaßen behandelt werden.

Onpage-Module

  • Logo
  • Suche
  • Menü
  • Top
  • Slider
  • URL

Die Struktur Ihrer Webseite ist nicht zu unterschätzen. Suchmaschinen durchsuchen (crawlen) die Linkstruktur um Seiten zu finden und zu indexieren. Je strukturierter Ihre Seite ist, desto einfacher kann Sie von Suchmaschinen indexiert werden.

Eine saubere Struktur ist nicht nur für Suchmaschinen vorteilhaft sondern kann auch von Nutzern einfacher bedient werden. Dadurch senken Sie direkt die Absprungrate Ihrer Seitenbesucher.

Sprechende und freie URLs

Jede Webseite (und auch Unterseite) hat ihre eigene URL. Dabei werden grundsätzlich zwei Hauptarten unterschieden. Diese sehen folgendermaßen aus:

Aus SEO Sicht sollten Ihre URLs immer wie im zweiten Beispiel aufgebaut sein. Dadurch kann sich sowohl der Nutzer als auch die Suchmaschine etwas darunter vorstellen. Es macht durchaus Sinn sich vor der Eigentlichen Page-Gestaltung Gedanken über die URL-Struktur zu machen. URL-Änderungen im Nachgang führen zu Stolperfallen. Verlinkungen, sogenannte Backlinks, die Sie über längere Zeit aufgebaut haben gehen dadurch verloren. Sie können zwar dagegen Weiterleitungen (301 Redirect) einrichten, diese sind für Ihr SEO suboptimal aber immer besser als verlorene Backlinks.

Die meisten CMS-Module generieren automatisch die URL. Mit dem CMS WordPress werden URLs automatisch erstellt und Sie können diese zusätzlich noch manuell anpassen.

Content

Sowohl Suchmaschinen als auch tatsächliche Besucher schätzen Individualität. Das bedeutet für Sie, dass Ihr Inhalt einzigartig sein soll. Experten sprechen hierbei von der Wolkenkratzer-Technik oder auch Skyline-Technik.

Eine gute SEO-Methode besteht darin regelmäßig Ihre Inhalte zu aktualisieren. Hierbei macht der Mix den Unterschied. Bedienen Sie sich allen Möglichkeiten. Text, Bilder, Videos, Infografiken usw.

Keywords

Durch die Nutzung von Keywords vermitteln Sie den Suchmaschinen, dass Ihre Seite relevant ist für Nutzer die nach dem bestimmten Keyword suchen. Das Keyword sollte natürlich über Ihre Onpage-Inhalte gestreut werden. Wichtige Knotenpunkte sind hierbei:

  • Überschriften / Headlines (H1)
  • Dachzeilen / Unterzeilen (H2 / H3)
  • Fett dargestellte Textabschnitte

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Sie es mit den Keywords nicht maßlos übertreiben. Überflüssige Wortspielerein um das Keyword unterzubringen führen zur Spam-Klassifizierung. Dadurch kann die Absprungrate der Besucher deutlich steigen und auch Suchalgorithmen werden dies negativ bewerten.

Meta-Tags

Analog zu den Keywords bestimmen „Meta-Tags“ bestimmte Elemente auf Ihrer Seite. Darunter zählen z.B. Titel und Bilder. Stellen Sie sicher, dass Meta-Tags auch dort hinterlegt werden. Aus Sicht der Page-Performance in den Suchergebnissen ist dies unumgänglich.

 

Funktion von Suchmaschinen

Suchmaschinen crawlen das Internet und suchen nach Seiten die kürzlich aktualisiert wurden. Dabei werden wichtige Informationen zu der Seite in einer großen Datenbank gespeichert. Dadurch können Suchergebnisse schnell abgerufen und dargestellt werden.

Um eine Seite als „wichtig“ einzustufen, überprüfen Suchmaschinen ob die gesuchten Wörter auf der Zielseite erscheinen. Ergänzend dazu passen viele Suchmaschinen die Ergebnisse zum Standort des Suchenden an.

Crawlen / Indexieren

Bei diesem Prozess durchsuchen die Crawler (Bots, Spider) das Internet. Dabei beginnen Sie auf großen Servern und hangeln sich über Links auf verlinkte Seiten. Daher ist es auch nicht möglich seinen Suchmaschinenrang ohne Linkaufbau zu verbessern.

 

SEO Pro / Contra

Pro

Contra

Nutzerfreundlichkeit erhöhen

Eine einfachere Navigation sowie die Optimierung Ihres Content führen dazu, dass Besucher schnell ans Ziel kommen. Dadurch steigt Ihre Konversionsrate (CR)

SEO ist ein konstanter Prozess. Somit bedarf es einer Person / Agentur (idealerweise Team) welches sich ausschließlich um das Thema kümmert.

Eine Änderung im Suchmaschinenalgorithmus kann dazu führen, dass vorherige SEO-Maßnahmen umgehend ihre „Kraft“ verlieren und somit das Ranking negativer ausfällt.

Image-Verbesserung

Finden Kunden auf Ihrer Seite schnell Antworten / Lösungen zu ihrem Anliegen, wird das Ihre Kompetenz als Unternehmen beweisen und Sie profitieren durch Mundpropaganda / SocialMedia davon

Gezielter Traffic

Durch SEO erhalten Sie vermehrt Besucher die wirklich nach Ihnen / Ihren Inhalten suchen. Dies senkt die Absprungrate und beeinflusst somit positiv die Suchmaschinenbewertung

 

Die wichtigsten KPIs (Kennzahlen)

Häufig plagen sich Unternehmen und junge Online-Marketer mit der Frage wie sie ihre Strategien überprüfen und ggf. nachsteuern können.

Je nach Branche / Zielsetzung gibt es hierfür keine allgemeine Antwort. Dennoch gibt es für alle Bereiche bestimmte KPIs um die Leistung von Monat zu Monat vergleichbar zu machen.

  1. Suchmaschinen-Rankings

Dies zeigt an auf welchem Platz die Seite für ein Keyword rankt. Einfach ausgedrückt ist es der Platz auf der Ergebnisseite.

  1. Organischer Traffic

Hierbei handelt es sich um nicht bezahlte Besucher auf der Seite. Organischer Traffic kommt unter anderem durch Suchmaschinen oder soziale Netzwerke.

  1. Konversionsrate

Dies ist der prozentuale Anteil der Besucher die eine bestimmte Aktion auslösen. Hierzu zählt z.B. das Betätigen des „Kaufen“-Button oder die Anmeldung für ein Newsletter / Infoprodukt

  1. Durchschnittlicher Bestellwert

Dieser Wert Zeigt den durchschnittliche Höhe des Bestellbetrages (optional für einen bestimmten Zeitraum).

Bsp.:

Bestellung 1 68,90 €
Bestellung 2 209,53 €
Bestellung 3 103,81 €
Bestellung 4 89,27 €

Berechnung:

SUMME Bestellbetrag / Bestellungen

= (68,90 + 209,53 + 103,81 + 89,27) / 4

= 471,51 / 4

= 117,88 €

Bei dem Ergebnis handelt es sich um einen arithmetischen Mittelwert.

 

SEO – Tools

Die meisten Tools können die obigen Werte automatisch darstellen und / oder eigene Betrachtungswinkel ausgeben. In der Regel benötigt man nicht zwingend kostenpflichtige Tools um SEO-Maßnahmen zu überwachen.

Häufig genutzte kostenlose Tools sind u.a.:

  • Google Analytics

SEO-Analyse zu Traffic und Besucherverhalten

 

  • Google Webmaster Tools

Hilfe zur Anpassung der Webseite an den Google-Algorithmus

 

  • Google Trends

Nicht unbedingt als SEO-Tool im eigentlichen Sinne zu verstehen aber durchaus sehr nützlich um Trends frühzeitig zu erkennen und entsprechende Keywords aufzubereiten.

 

  • Bing Webmaster Tools

Auch wenn „Bing“ aktuell nicht die Masse abdeckt sollte man diese Suchmaschine nicht komplett vernachlässigen um vorbereitet zu sein.

 

SEO – Grundlagenstrategie

Jeder Webseitenbetreibe ist Bedacht sich die Topplätze in den Suchergebnissen zu sichern. Demnach wird es immer einzelne Vorreiter geben und eine große Menge an Schlusslichtern. Eine stimmige Strategie ist hierbei das Alpha und Omega. Thematisch betrachtet ist SEO nur ein Teil eines übergeordneten Themengebietes, dem „Content-Marketing“.

Damit Sie sich auf dem Markt beweisen können, müssen Ihre Marketinginstrumente aufeinander abgestimmt sein. Ihre Strategie besteht hierbei aus folglich aufgeführten Hauptmodulen:

  • Auswahl der Keywords

Hierbei zählt was bei den Suchmaschinennutzern beliebt ist und Ihnen Nutzen bringt.

 

  • Schreiben von Seitentiteln und Meta-Tags

Diese sollten in erster Linie Ihren Besuchern einen informativen Mehrwert bieten und nach Ihrer Strategie ausgerichtet sein.

 

  • Aufbau einer klaren Seitennavigation

Hierbei sollten Sie darauf achten diese möglichst fließend zu gestalten um Besuche zur Konversion zu führen. (Zur Veranschaulichung kann hierfür ein Funnel-Modell herangezogen werden).

 

  • Veröffentlichen von Inhalten

Diese sollten reich an nützlichen Mehrwert sein. Häufig wird hier der informative Inhalt herangezogen. Dabei gilt es auf eine ausgewogene Mischung von Textinhalten, Bildern, Videos u. ä. zu achten.

 

  • Linkaufbau

Willkür sollte an dieser Stelle vermieden werden. Achten Sie auf thematisch relevante Webseiten.

Zu Beginn wurde als Beispiel ein Rucksack-Onlineshop erwähnt. Für den Betreiber wäre es nicht sinnvoll eine Linkstruktur zu einer Webseite für Nageldesign aufzubauen.

  • Bekanntmachung / Erwähnung des Unternehmens in sozialen Netzwerken

 

Onpage – SEO

Sie möchten, dass man Ihr Unternehmen problemlos findet?

Dann sollten die Webmaster-Tools der beiden Hauptsuchmaschinen (Google, Bing) Ihr ständiger Wegbegleiter sein. Beide Anbieter haben Richtlinien für Webmaster veröffentlicht. Aus einem guten Grund. Sie sollen Ihnen helfen aus Ihrer Seite eine hochwertige Internetpräsenz zu erstellen, die von Suchmaschinen beachtet wird.

 

Richtlinien zum Inhalt

Bei diesem Thema sind sich alle Suchmaschinenbetreiber einig. Ziel eines jeden Webseitenbetreibers sollte es sein qualitativ hochwertiger Content zu bieten. Von einer Seite voller Anzeigen und Affiliate-Links ist strikt abzuraten.

Kriterien für den Inhalt sind:

  • Einzigartigkeit

Einfaches kopieren von anderen Seiten macht keinen Sinn und wird auch in Ihren Rankings negativ ausgelegt.

 

  • Lesbarkeit

Menschliche Besucher sollten den Inhalt leicht lesen können. Überflüssige Wort-Phrasen und sogenannte „Stolperstellen“ sollten vermieden werden. Aus SEO-Sicht sollte Ihre Page die wichtigsten Keywords in der richtigen Dichte enthalten. Bei der Platzierung der Keywords sollten diese nach Möglichkeit immer in Titeln, Untertiteln und Haupt-Textblock erscheinen.

 

Qualitätssichernde-Maßnahmen

Um die Qualität Ihrer Seite auf einem hohen Level zu halten, sollten Sie diese ständig überwachen. Speziell die „Kommentar-Funktionen“ werden gerne von anderen Nutzern genutzt um Links (gehäuft SPAM) zu platzieren. Dies können Sie unterbinden indem Sie HTML in Ihren Kommentaren deaktivieren. Abweichend dazu können Sie Ihre Nutzer auffordern sich vor der Kommentarplatzierung registrieren zu müssen.

 

Technische Richtlinien

Tote Links (Links ohne bzw. abgeschalteter Ziel-URL) sollten umgehend von Ihrer Seite entfernt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihre HTML-Tags sauber formatiert sind um Crawler daran zu hintern Ihre Seite zu früh zu verlassen.

 

Qualitative Info statt unterhaltende Medien

Bilder, Videos und ähnliche Module sind perfekt um menschliche Besucher anzuziehen. Die Crawler sind allerdings auf Text angewiesen um herausfinden zu können welche Informationen auf der Webseite sind.

Getippte Wörter sollten auch als solche eingefügt werden. Wörter innerhalb von Bildern kann ein Crawler nicht verarbeiten. Da Bilder und andere Medien allerdings Ihre Webseite lebendiger machen, sollten Bild-Dateien, Videos und Infografiken mit ALT-Attributen versehen werden. Dies ermöglicht, dass Suchmaschinen die Bilder lesen und bewerten können und darüber hinaus auch Menschen mit Sehbehinderung. Wenn Sie z.B. auf Ihrer Seite mit dem Keyword „Trekking-Rucksack“ arbeiten, sollte ein Bild mit dem Trekking-Rucksack auch die entsprechende Bezeichnung erhalten.

Bsp.: „Trekking-Rucksack – Masterwalk PX234“.

 

Ladezeiten als Rankingfaktor

Da sich die Seitenladezeit negativ auf die Besucherzufriedenheit auswirkt, wird dieser Parameter ebenfalls zur Bewertung herangezogen. Eine bessere Performance können Sie erzielen indem Sie überflüssige Features auf der Seite entfernen und Mediainhalte wie Bilder möglichst gering halten.

 

Statuscodes 301 / 404

Es wird empfohlen auf Ihrer Webseite eine 301-Weiterleitung zu verwenden, wenn Sie Inhalte zu einer neuen URL verschieben müssen. Dadurch werden Besucher von alten Seiten zu den neuen Seiten geleitet. Meta-Refresh-Weiterleitungen können sich negativ auf Ihr SEO auswirken.

Beachten Sie darüber hinaus, dass Ihre Seite einen 404-Status und keinen 200-Code ausgibt wenn die „Seite nicht gefunden“ wurde. Dadurch verhindern Sie, dass diese Seite indexiert wird.

 

Dirty SEO

Bei beiden großen Suchmaschinenbetreibern geht aus deren Richtlinien einher, dass auf sogenanntes Cloaking verzichtet werden soll.

Cloaking bedeutet, dass dem Crawler eine Seite angezeigt wird die im Idealfall alle Richtlinien zu 100 % erfüllt und dem Besucher eine andere Seite bei der die Richtlinien im Hintergrund stehen. Seriöse SEO-Manager und Agenturen distanzieren sich von diesem Vorgehen da man im schlimmsten Fall riskiert, dass die Seite aus dem Listing genommen wird.

 

Keyword-Recherche

Bei der Keyword-Suche lassen sich die Keywords prinzipiell in zwei Hauptgruppen trennen. Diese sind Short- und Longtail. Beim Shorttail handelt es sich um ein Schlagwort. Diese könnte z.B. „Rucksack“ sein. Das Shorttail macht allerdings nur dann Sinn, wenn z.B. ein Produkt neu auf den Markt kommt oder bereits einen bekannten Markennamen trägt. Bsp. „Iphone“. Der Trend geht allerdings immer mehr zur Nutzung von Longtails. Dies liegt einmal daran, dass für Unternehmen so im Idealfall die Konkurrenz / Suchergebnisse deutlich geringer sind und für den Kunden der Mehrwert entsteht, dass er genau das findet was er sucht. Ein Longtail wäre demnach „billigen Rucksack kaufen“ oder auch „billigen Rucksack in München kaufen“.

 

Wie ein Kunde etwas sucht zeigt welche Absichten er verfolgt

Hierzu drei Beispiele:

  • „Bistro in München“

Hier ist zu erkennen, dass die Person nach einem Bistro speziell in München sucht.

 

  • „billigen Rucksack kaufen“

Die Suche zeigt eine deutliche Kaufabsicht.

 

  • „Trekking Schuhe Test“

Diese Suchbegriff-Kette weist darauf hin, dass die Person mehr über das Produkt erfahren möchte aber noch nicht zum Kauf bereit ist.

 

Gratis-Tools zur Keyword-Suche gibt es im Netz zahlreiche. Immer mehr Marketer nutzen unter Anderem http://neilpatel.com/keyword-tool/ um Keywörter zu finden. Wir haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Diensten von http://www.oneproseo.com/ gemacht. Darüber hinaus gibt es auch kostenpflichtige Tools wie „MARKET SAMURAI“.

Von der Tool-Landschaft abgesehen besteht die Möglichkeit der Google-Vorschlags-Funktion. Um diese sinnvoll nutzen zu können, ist es ratsam den Browser-Cache vorab zu löschen. Somit sichern Sie, dass keine früheren Suchprozesse die Vorschlagsfunktion beeinflussen.

Nun geben Sie einen Suchbegriff in die Google-Suchleiste ein. Google ergänzt ihren Suchbegriff automatisch mit häufig genutzten Suchanfragen. So können Sie sehen welche Longtails bereits gesucht wurden.

Branchenunabhängig sollten Sie sich im ersten Schritt auf vier Hauptmodule bei Ihrer Keyword-Recherche konzentrieren:

  • Bestimmung der Absicht hinter dem Keyword
  • Nutzung von Longtails
  • Auswertung des Keyword-Schwierigkeitsgrades
  • Keyword-Targeting

 

In der Praxis hat sich die Erstellung einer bestimmten Artikelseite mit angepasstem Longtail und SEO-Maßnahmen als nützlich erwiesen. Hier ist das Suchvolumen deutlich weniger aber Nutzer die gezielt nach einem Produkt suchen sind in deren Kaufbereitschaft / Kaufpress um ein Vielfaches weiter als Kunden die noch in der Info-Phase stecken.

Für Ihre Unternehmung bedeutet das, dass Sie den Longtail-Nutzenden weniger vom Kauf überzeugen müssen und somit die Konversion Ihrer Webseite erkennbar verbessert wird.

 

Suchvolumen analysieren

Je kürzer ein Keyword umso höher das Suchvolumen, das ist kein Geheimnis. Naheliegend deutet ein hohes Suchvolumen auf weitaus mehr Traffic hin. ACHTUNG! Es ist ebenso ein Indiz für hohe Konkurrenz und sehr hohen Streuverlust. Das bedeutet, dass Sie mit einem kurzen Suchbegriff möglicherweise eine große Masse ansprechen. Somit erhalten Sie entsprechend viele Besucher auf Ihrer Webseite. Da viele Suchmaschinen aber auch die Verweildauer von Nutzern auf Ihrer Page analysiert und die Absprungrate, werden Sie schnell von Suchmaschinen als nicht relevant eingestuft. Das bedeutet für Sie, dass Ihre Webpräsenz bei den Suchergebnissen stark nach unten / hinten rutscht.

Im Vergleich dazu erhalten längere Keywords viel weniger Traffic, sind aber für einen Suchenden bzw. Besucher viel Wertvoller da Sie mit seinem Suchbegriff zu nahezu 100% übereinstimmen. Darüber hinaus ist es leichter mit dieser Vorgehensweise Top-Rankings zu erzielen. Wir erinnern uns, ein Longtail mit der Nutzung von „Kaufen“ zeigt eine deutlicher Kaufbereitschaft.

Dazu muss gesagt werden, dass es keine bessere oder schlechtere Vorgehensweise gibt. Sie sollten sich vielmehr die Frage nach Ihrer passenden Strategie stellen. Möchten Sie Kunden zu einer bestimmten Handlung (Kauf, Registrierung o.ä.) bewegen, sollten Sie letztere Vorgehensweise fokussieren. Wenn es Ihnen allerdings nur darum geht Traffic auf Ihre Seite zu bekommen um Sie bekannter zu machen, könnte man auch die große Masse ansprechen.

Profis nutzen häufig die doppelte Strategie. Dabei achten sie auf einen Mix zwischen Short- und Longtails. Das bedeutet zwar mehr Aufwand und mehr Zeit die investiert werden muss, aber sie werden damit allen gerecht und riskieren nicht einen Teil der „Interessenten“ zu verlieren.

Ihr Ziel sollte immer sein den größtmöglichen Erfolg mit möglichst wenig Arbeitsaufwand zu erzielen. Keyword-Recherche ist nicht als Projekt sondern als konstanter Prozess zu verstehen. Produkte, Branchen usw. werden sich immer wieder ändern oder besser gesagt weiterentwickeln.

 

Artikel und Beiträge

Neuer Content auf Ihrer Seite sollte nicht nur Ihr Wissen präsentieren sondern den Besucher wirklich beeinflussen. Dies können Sie bewirken indem Sie Beiträge gezielt aufbereiten und sich an bestimmte Checkpoints halten.

 

5-Point-Posting

Vermeiden Sie willkürlich und zu schnell veröffentlichte Inhalte. Ihre Seite sollte in jedem Fall konstant und natürlich wachsen. Dennoch ist es nicht ratsam sich als Ziel zu setzen einfach jeden 2. Tag neue Inhalte hochzuladen. Meist kann das Überarbeiten ältere Inhalte mehr Erfolg erzielen. Wenn Sie sich an die 5PP-Regeln halten, haben Sie einen Leitfaden zur SEO-Angepassten Content-Erstellung. Die Reihenfolge spielt hierbei eine sekundäre Rolle.

  1. Doppelte Inhalte

Der Inhalt sollte niemals an einer anderen Stelle im Netz zu finden sein! Es ist OK auf andere bzw. anknüpfende Inhalte von anderen Seiten zu verweisen. Wenn Sie sich allerdings Streitigkeiten und negative Rankings sparen wollen, sollten Sie niemals einen Inhalt duplizieren. Kanonische Tags sollten demnach kein Fremdbegriff für Sie sein.

 

  1. SEO-Freundliche Inhalte

Primäre sollte zwar der Informationsinhalt betrachtet werden, dennoch sind auch technische Faktoren nicht zu vergessen. Dazu zählt im ersten Schritt die Wahl Ihres Titels. Die Überschrift sollte so gewählt werden, dass Menschen sie finden und entweder gezielt nach einer Antwort suchen oder zum Lesen angeregt werden. Hierbei hat sich in der Vergangenheit die Verbindung zwischen einem Suchbegriff und einem sogenannten „Interessenwecker“ bewährt. Um weiter bei unserem Rucksack Beispiel zu bleiben könnte ein Titel folgendermaßen aussehen:

 

„Rucksack richtig kaufen – Es kommt doch auf die Größe an“

Hier zielen Sie offensichtlich auf einen Kaufbereiten Kunden. Der Zusatz „Es kommt doch auf die Größe an“ ist ein altes Klischee und wird oft humorvoll (eine menschliche Eigenschaft) aufgefasst. Emotionen sind hier das Stichwort. In diesem Beispiel haben Sie sogar die Möglichkeit unterschiedliche Modellgrößen zu präsentieren und dem Kunden einen Mehrwert zu liefern indem Sie einen Querschnitt zur Anatomie aufzeigen. Je Körpergröße sollten z.B. nicht jedes Modell genutzt werden um den Rücken zu schonen.

 

„Rucksack packen – So sparen sie Platz und Gewicht“

Dieser Titel zeigt, dass primär informativer Mehrwert erzeugt wird. Kein Mensch trägt einen Rucksack „just for fun“ sondern weil er etwas transportieren muss oder vorbereitet seien will. Platzsparend und möglichst leicht sind somit die Hauptinteressengebiete bei diesem Thema. Weiter können Sie hiermit erfahren welche Besucher definitiv Reise-, Wander- oder Sportliebhaber oder Pendler sind. Viele Marketer machen sich an dieser Stelle das Gesetz der Reziprozität zu nutzen. Sie geben dem Besucher Mehrwert (mit dieser Info schenken Sie etwas um das Leben zu erleichtern) und bieten passend dazu z.B. direkt ein Passendes Modell mit vielen Seitentaschen und Zusätzen an oder mit breiten Trageriemen um das Gewicht zu verteilen.

 

Ihr Keyword sollte in jedem Fall sowohl im Titel als auch im Text gestreut sein.

Damit dies für den Leser nicht zu unnatürlich wirkt, können Sie auf sogenannte sekundäre Keywords zurückgreifen. Dabei handelt es sich um Synonyme des eigentlichen Keywords. Dadurch stufen die Bots Ihre Seite als tatsächlich relevant ein.

Dazu zählt unter anderem die Länge Ihres Inhaltes. Um ein Thema möglichst lückenlos zu bearbeiten, sollten Inhalte mindestens 400 – 700 Wörter umfassen.

 

  1. Rich Snippets

Einfach übersetzt „reichhaltige Schnipsel“ werden zusätzliche Informationen zur Ihrer Seite in Suchergebnissen bezeichnet. Diese können ganz unterschiedlich sein sollen aber stets dem Suchenden dabei helfen das Passende für seine Suche zu finden. Bei unserem Beispiel mit dem Bistro wäre z.B. ein Rich Snippet ein Ausschnitt aus Google-Maps mit hervorgehobenen Standort des Bistros. User die nach „Rucksack“ suchen könnten unsere Seite sehen mit einer Produktvorschau und / oder mit einer Stern-Bewertung.

 

  1. Soziale Plug-Ins

Suchmaschinen bewerten auch Page-Signale von Ihrer Seite die aus sozialen Netzwerken resultieren. Gibt Ihnen z.B. ein Nutzer ein Like, kommentiert oder teilt einen Beitrag bzw. erwähnt Sie in einem Beitrag, registrieren die Suchmaschinen diese Aktivität. Somit können sich auch diese Faktoren positiv auf Ihr Ranking auswirken. Wenn Sie z.B. einen Blog betreiben, macht es Sinn im Blog die Möglichkeit zu bieten Ihre Beiträge mit einem Klick auf sozialen Plattformen zu teilen.

 

  1. Verlinkung (Intern)

Interne Links zeigen den Suchmaschinen die wichtige Bedeutung Ihrer Inhalte im Vergleich zur Konkurrenz an. Wichtiger Content (Checklisten, Produkte, Dienstleistungen, Vorlagen, Konzepte) sollten als Hyperlink markiert sein, sofern sie erwähnt werden.

 

Dadurch werden Leser zu anderen Stellen auf Ihrer Webseite weitergeleitet was von Nutzern in der Regel als nützlich bewertet wird. Suchmaschinen sind vor allem daran interessiert ein Verhältnis zwischen Verlinkungen und Besucherzeiten aufzustellen. D.h. konkret, dass der Algorithmus prüft ob der Link die Zeit der Besucher wert ist. Entsprechend dem Ergebnis wird dies ebenfalls Ihr Ranking beeinflussen.

 

Content-Vorbereitung

Bis heute gibt es keine Alternativlösung für wichtigen und aktuellen Content. Damit Sie auf Ihrer Seite dauerhaft Besucher interessieren, müssen Sie darauf achten, dass die Webseite wirklich die Bedürfnisse der Suchenden deckt.

Unser 5PP-System gibt Ihnen eine Richtung vor, damit diese Richtung sauber umgesetzt wird, müssen Ihre Inhalte immer wertvoll sein.

 

Content-Marketing

Einfach ausgedrückt umfasst Content-Marketing alle Inhalte (Texte, Bilder, Videos, Infografiken, Präsentation usw.) die Sie auf Ihrer Webseite darstellen können. Beim Content-Marketing steht allerdings die Strategie im Vordergrund. Für ein sauberes Content-Marketing gilt es folgende Schritte zu beachten:

  • Content-Planung
  • Content-Erstellung
  • Content-Promotion

 

  1. Content-Planung

Im ersten Schritt geht es um einen Prozess, der mehrere Fragen zur Gestaltung Ihrer Marketing-Kampagne aufbringt die es zu klären gilt.

  • Was ist Ihr Ziel?
  • Was ist Ihre Zielgruppe?
  • Welche Art von Inhalten könnten Ihre Besucher interessieren?
  • Welchen Sinn verfolgt Ihr Inhalt?

Wie bereits oben erwähnt ist SEO kein einmaliges Modul sondern ein dauerhafter Prozess. Daher sollte Ihr Content mit dieser Strategie übereinstimmen. In der Praxis hat sich z.B. für Blogs und Nachrichten-Portale ein Redaktionsplan bewährt. Damit können Sie vorab relativ gezielt Struktur aufbauen und Besucher langfristig auf Ihre Webseite bringen.

 

  1. Content-Erstellung

Wenn Sie Ihren Grundfahrplan erstellt haben, können Sie mit der Content-Erstellung beginnen. Interessen Ihres Publikums sollten dabei im Fokus liegen. Idealerweise kennen Sie die Probleme der Besucher (Ihrer Kunden) und bringen darauf basierende Lösungsvorschläge. Zwei wichtige Aspekte sollten während der Content-Erstellung immer im Gedächtnis verankert sein, Qualität und Attraktivität. Anders als die Artikel in Zeitschriften, werden Webinhalte meist quergelesen.

Um Ihren Lesern die wichtigsten Inhalte Ihres Content schnell aufzuzeigen sollten Sie mit Struktur arbeiten. Nutzen Sie gezielt Kopf- und Dachzeilen, Auflistungen und formatierte Phrasen. Bei der Formatierung können Sie sich für fett, kursiv oder unterstrichen entscheiden. Allerdings sollten Sie innerhalb eines Beitrags nicht alle Formatierungs-Möglichkeiten ausschöpfen da der Text so sehr schnell unruhig und inkonstant wirkt. Langfristig sollten Sie auch einen Formatierungs-Stil entwickeln. Als persönliche Empfehlung raten wir dazu unterstrichene Formatierungen nur für Verlinkungen zu verwenden.

  1. Content-Promotion

Nach abgeschlossener Erstellung gilt es Ihren Inhalt bekannt zu machen. Beachten Sie, der Inhalt selbst ist im ersten Schritt nur bedingt relevant. Suchmaschinen indexieren ihn, registrieren eine Aktualisierung und dann passiert erst mal nicht so viel. Die weitere Bewertung durch Suchmaschinen ist dann abhängig von Ihren Besuchern / Lesern und deren Reaktionen. Darunter zählen:

  • Wie lange ist der Besucher auf dieser Seite (diesem Beitrag)?
  • Klingt der Besucher auf Verlinkungen im Artikel?
  • Teilt der Leser den Artikel in sozialen Netzwerken?

 

Um Ihr Ranking durch den Artikel zu verbessern, sollte der Artikel durch Backlinks in Foren, Blogs o.ä. publiziert werden. Darüber hinaus macht es Sinn den Pool an Möglichkeiten durch soziale Kanäle voll auszuschöpfen.

Manuelle Backlinks sind ein Thema für sich. Sie sind recht schwierig zu erhalten aber es ist möglich.

 

Offpage – SEO

Links in Verbindung Ihrer Onpage-Optimierung sind die Grundlagen um in Suchergebnissen gefunden zu werden. Sobald von fremden (seriösen) Webseiten aus Ihrem Themengebiet auf Ihre Seite verlinkt wird, kann sich das positiv auf Ihre Position in den Ergebnissen auswirken. Durch ein Zusammenspiel von On- und Offpage-Optimierung erzeugen Sie organischen Traffic (unbezahlten Besucher). Zum eigentlichen Linkaufbau erfahren Sie später in diesem Handbuch mehr.

Bevor wir komplett in das Thema einsteigen, schneiden wir kurz die Logik dahinter an.

Was macht Links so wichtig?

Wenn Sie ein Profil auf Facebook besitzen überfliegen Sie einmal Ihre persönliche Chronik. Sie werden feststellen, dass Beiträge mit mehr Likes weiter oben anzutreffen sind. Das liegt an dem Facebook-Algorithmus. Dieser orientiert sich teilweise an diesem Parameter zur Bewertung. Für Ihre Webseite sind die Links etwas vergleichbar mit diesen Likes. Bei Backlinks spielt darüber hinaus die Herkunft für Ihre Bewertung eine wichtige Rolle.

Kommt der User z.B. durch eine andere, sehr stark positiv bewertete Webseite zu Ihnen, wirkt sich diese positive Bewertung auch gut auf Ihre Bewertung aus.

 

Linkproblematik

Links von fremden Webseiten zu Ihrer sind zwar sehr wertvoll aber macht Ihre Seite auch von der Quell-Seite „abhängig“. Dieses Thema sollte von Ihnen auf keinen Fall vernachlässigt werden oder das Ergebnis dem Zufall überlassen. Beauftragen Sie im besten Fall hierfür eine Agentur oder einen Profi. Dieser nimmt sich diesem Problem an und steuert mit dem Prozess des Linkbuilding dagegen. Denken Sie bitte daran, dass Linkbuilding als unnatürliche Methode eingestuft wird. Das bedeutet, dass es besser ist kontinuierlich Links aufzubauen auf herkömmliche Weise. Sprich, durch Erwähnungen / Verlinkungen in Foren, Blogs, auf sozialen Netzwerken usw. Eine Agentur erstellt unter Umständen in kürzester Zeit mehrere Links über zahlreiche Kanäle. Im negativsten Fall kann dies von Suchmaschinenalgorithmen negativ bewertet werden.

 

Basics des Linkaufbaus

Bevor Sie sich dem Thema Linkbuilding hingeben, sollten Sie sich mit der Basis auseinander setzen. Hierbei kann ein falsches Vorgehen nach hinten losgehen. Im Folgenden erfahren Sie Linkbuildung-Methoden die Ihrer Webseite nur schaden!

  • Linktausch-Programme

Eine favorisierte Methode im früheren SEO. SEO-Manager veröffentlichten Links auf anderen Webseiten um im Gegenzug Links zu ihrer eigenen Seite zu erhalten. Das heutige SEO sollte sich von diesem Vorgehen distanzieren da die jetzigen Algorithmen dieses Vorgehen bestrafen.

 

  • Link-Kauf

Diese Maßnahme bringt Ihnen zwar im guten Fall sofortigen Erfolg, dennoch ist dieser Erfolg meist von kurzer Dauer. Hierbei riskieren Sie, dass Ihre Seite von den SERPs entfernt wird. Der Suchalgorithmus ist mittlerweile soweit, dass er erkennt ob Traffic konstant kommt oder ob vereinzelte Peaks (Spitzen) auftreten. Diese weisen auf Unnatürlichkeit und werden negativ ausgelegt.

 

  • Links auf Pre-Sell-Seiten hosten

Links von Quell-Seiten die nach Spam aussehen werden von vielen Suchmaschinen negativ bewertet und transportieren Ihre Seite im Ranking nach unten.

 

  • Kommentare

Links aus Blogs / Foren zu Ihrer eigenen Seite (ohne nützlichen Content) werden als Spam klassifiziert und schaden Ihrem SEO. Dies ist noch stärker der Fall, wenn Links zu einem irrelevanten Thema gesetzt werden.

 

  • Artikelverzeichnisse

Bei dieser Methode können Seitenbetreiber einen Artikel (Gastbeitrag o.ä.) mit Links zu ihrer eigenen Seite veröffentlichen. Seit dem neuen Google-Algorithmus wurden viele Verzeichnisse massiv bestraft und dienen somit nicht mehr als hochwertige Linkquelle.

Qualitatives Linkbuilding ist ein konstanter und dauerhafter Prozess. Vertrauen Sie keiner Methode die Ihnen Erfolge über Nacht verspricht.

 

Hochwertige Links – So machen Sie es richtig!

Wenn Sie es richtig machen, müssen Sie nicht um Links betteln sondern andere Seitenbetreiber reißen sich darum um auf Ihre Seite zu verlinken. Das Geheimnis ist qualitativer und mehrwertbietender Content.

Dennoch gibt es auch hier einige Strategien die Sie dabei unterstützen können.

 

Social Media

Verlinkungen auf bzw. von sozialen Medien auf Ihre Webseite stehen meist auf „no-follow“. Diese haben somit keinen direkten Einfluss auf Ihr SEO. Daher spricht man hierbei von indirektem Linkbuilding. Indirekt weil ein Post in sozialen Netzwerken meist mehr Traffic erzeugt. Im Idealfall verlinkt einer der Besucher zu Ihrer Seite, da er von Ihrem Content begeistert ist. Sie werden sichtbarer, von mehr Nutzern geteilt und so entsteht ein natürlicher Linkaufbau.

 

Youtube

Durch Veröffentlichung von interessanten Videos können Sie ähnliche wie beim SM (Social Media) Traffic erzeugen. Youtube und andere namentliche Seiten haben eine sehr gute Domain-Autorität. Einfach ausgedrückt sind diese Seiten sehr hochwertige Linkquellen. Es empfiehlt sich bei Ihrem Inhalt einen gewissen Stil bei zu behalten. Folgende Formate haben sich in der Vergangenheit bewährt:

  • Ratgeber
  • Tutorials / DIY
  • Interviews
  • Produktvorstellungen

Achten Sie auch hierbei darauf, dass der Inhalt Teilbar ist. Denken Sie auch daran in Ihren Videos ein Call-to-Action zu setzen und verlinken Sie auf Ihre Webseite.

Ähnliches Vorgehen können Sie für Instagram / Pinterest und Weitere anwenden.

 

Gastbloggen

Hierbei schreiben Sie einen hochwertigen Beitrag für den Blog einer anderen Person. Ihr Inhalt enthält in der Regel einen Link zu Ihrer Seite und der Blogbetreiber erhält im Gegenzug einen qualitativen Content.

Achten Sie darauf, dass der Blog thematisch zu Ihrer Webseite passt. Synergien oder sogar dieselbe Nische sind hierbei ratsam. Schreiben Sie nicht willkürlich für jeden kleinen Blog und verzichten Sie in jedem Fall auf sogenannte Blog-Netzwerke (vgl. Link-Programm).

Wie bei allen Bereichen Ihrer Webseite, gilt auch für das Linkbuilding „Qualität statt Quantität“.

Finden Sie heraus welche Blogger auf Ihrem Gebiet die Headliner sind und versuchen Sie sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen.

 

Top-Linkbuilding-Strategien

  1. Links durch anfragen

Kontaktieren Sie einflussreiche Blogger und Seitenbetreiber. Fragen Sie nach, ob diese auf Ihre Webseite verlinken wollen. Hierzu genügt eine einfache E-Mail an den Seitenbetreiber. Erklären Sie darin, wie sich der Backlink für sie lohnen würde, z.B. indem Sie Ihr Publikum auf die jeweils andere Seite aufmerksam machen.

 

  1. Link by You

Hier müssen Sie Webseiten, Blogs und SM-Konten erstellen. Von dort verlinken Sie zu Ihrer Webseite. Die meisten Unternehmen haben z.B. eine Präsenz auf Facebook, Twitter. Damit verlinken sie zu Ihrer Seite. Auch hierbei nicht die Qualität aus den Augen verlieren.

 

  1. Gastbeiträge

Diese Methode wurde die letzten Jahre von vielen Webseitenbetreibern fokussiert. Mit einem Suchmaschinenupdate Anfang 2014 wurden allerdings solche die diese Methode massiv betrieben, negativ bewertet. Achten Sie bei Gastbeiträgen also immer darauf, dass sie in einem natürlichen Rhythmus erstellt werden. (Jeden Tag evtl. auch jede Woche ist auf längere Dauer zu viel!)

 

Die Position macht den Unterschied

Wo sich der Link befinden ist mindestens so wichtig wie die Frage nach der Relevanz. Bei der Linkqualität gibt es ein paar wichtige Eckdaten.

  • Wie wurde verlinkt?

Suchmaschinen prüfen ob immer mit dem gleichen Begriff „Rucksack ABC“ verlinkt wird oder auch mit „hier“, „in diesem Shop“. Sie sollten die Linktexte in jedem Fall variieren. Je natürlicher Ihr Linktext-Verhalten, desto besser.

 

  • An welcher Stelle befindet sich der Link?

Es spielt sehr wohl eine Rolle ob sich Ihr Link im Content, in der Top- / Sidebar oder im Footer befindet. Ebenso die Frage steht der Link weiter oben oder unten. Grundsätzlich zählt, je zentraler platziert desto wahrscheinlicher ist es, dass der Link gesehen und geklickt wird.

 

Dofollow und nofollow verlinken

Je nach Quelle ist ein Link auf follow (dowfollow) oder nofollow gesetzt. Das heißt, dass diese Links von Suchmaschinen bei „dofollow“ weiterverfolgt werden und auch einen Teil des Rankings der verlinkten Seite an die verlinkte Webseite weitergeben. Bei Nofollow-Links ist dies nicht der Fall. Auch wenn Sie an dieser Stelle mit dem Gedanken spielen alle Links auf Ihrer Seite auf Dofollow zu setzen, ist aus SEO-Sicht davon abzuraten. Die wirkt für Suchmaschinen unnatürlich und wird unter Umständen sogar bestraft. Eine gesunde Mischung sollte hier beachtet werden.

Wenn Sie nun eine Link auf Ihrer Seite auf follow setzen möchte, haben Sie entweder die Möglichkeit in den Quellcode Ihres CMS (Content-Management-System) zu wechseln und nach etwas gleichbarem zu suchen wie:

<a href=http://www.beispielseite.de rel=“nofollow“>eine Fake-Seite</a>

Im Code können Sie den Baustein …“nofollow“ zu „dofollow“ ersetzen. Gleiches geht auch umgekehrt.

Einfacher und ohne Quellcode-Jagd geht es mit einer Erweiterung bzw. einem Plugin. Unter WordPress empfiehlt sich u.a. wpSEO oder Ultimate Nofollow. Links in Kommentaren steuern Sie am besten mit dem Plugin Nofollow Case by Case.

 

Nicht zu unterschätzen – Die Sitemap

SEO mit Yoast-Logo

Eine XML-Sitemap ist quasi eine Suchmaschinenlesbare Auflistung aller einzelnen Seiten Ihrer Webseite. Sie können Ihre Sitemap bei Suchmaschinen (z.B. in den Webmastertools) einrichten. Auch hierzu gibt es nützliche Erweiterungen. In WordPress ist u.a. das Plugin XML Sitemap Generator sehr verbreitet. Seit einigen Update gibt es auch die Möglichkeit unter Yoast SEO eine Sitemap erstellen zu lassen. ACHTUNG: Beide Plugins sollten nicht zusammen genutzt werden da sonst jede Erweiterung ihre Sitemap einrichtet. Dies bedeutet dann eine negative Bewertung in den Suchmaschinen.

 

Analyse zur gezielten Verbesserung

Wie bereits erwähnt sind die Hauptparameter im SEO „Traffic“, „Rankings“ und „Conversion“. All diese KPIs lassen sich mit unterschiedlichen Anwendungen im Internet verfolgen. Google Analytics wird heutzutage von den meisten Unternehmen und Webseitenbetreibern genutzt. Es ist ein gutes Tool aber für SEO nur begrenzt brauchbar. Damit Ihnen die KPIs (Key-Performance-Indicators) in Fleisch und Blut übergehen, sollten diese etwas ausführlicher behandelt werden.

 

Traffic

Dieser Indikator wird Sie immer verfolgen. Er ist der am meisten behandelte Punkt im SEO-Marketing. Er zeigt auf ob Nutzer Ihr Angebot im Netz wahrnehmen. Grundlegen gibt es zwei Faktoren beim eingehenden Traffic, die Sie beachten sollten:

  • Volumen

Zahl / Prozent der Besucher in einem bestimmten Zeitfenster (Tag / Woche / Monat)

Hierbei ist der organische (nichtbezahlte / nichtgekaufte) Traffic das Erfolgsschlüssel schlechthin. Dieser kommt dann zustanden, wenn User über eine Suchmaschine auf Ihre Webseite gelangen.

 

  • Qualität

Art der Besucher

Die Qualitätsbestimmung ist an dieser Stelle nicht ganz einfach. Hierfür müssen weitere Parameter zur Klassifizierung herangezogen werden. Diese können z.B. sein „Seiten pro Besucher“, „Bounce-Rate“, „Verweildauer“ und „Click-through-Raten“ (CTRs). Meist wird darauf geachtet wie lange ein Besucher auf der Seite bleibt um daraus zu schließen wie aktiv er sich mit dem Inhalt beschäftigt.

 

Rankings

Bei den organischen Suchergebnissen auf Google erhalten 92% des Traffics die Ergebnisse auf der ersten Seite. Somit ist Keyword-Ranking ein nicht zu unterschätzender Erfolg. Geduld und eine langfristige Entwicklung sind hierbei Ihr Schlüssel zum Erfolg.

 

Conversion

Jede SEO-Maßnahme sollte klare, und definierte Ziele vorweisen um Ihren Erfolg messen zu können. Wird dieses Ziel erreicht spricht man von Conversion. Im Beispiel ausgedrückt heißt dies, dass Sie versuchen Besucher Ihrer Seite für eine Anmeldung zu Ihrem Newsletter zu überzeugen. Registriert sich nun ein Nutzer, spricht man von einer Conversion.

 

Google Analytics – So überwachen Sie Ihre Webseite

Durch ein GA-Update (Google Analytics) ist es Seitenbetreiber noch einfacher gemacht worden. Durch die Auswahl von „Zugriffsquellen“  und dem Selektieren nach „Suchen“ sowie der Auswahl „Organisch“, sehen Sie binnen wenigen Sekunden durch welche Keywords der organische Traffic auf Ihre Seite geleitet wurde. Zu jedem Keyword erhalten Sie sehr nützliche Angaben wie „Anzahl der Besucher“, „Verweildauer“ und „Seite pro Besucher“).

„Nicht angegeben“?

Werden Suchen über die sichere Suche durchgeführt, so wird die Suche verschlüsselt. Dies ist für Sie von Vorteil, da diese Daten in den Webmaster-Tools genutzt werden können. Nachteil hierbei ist, dass nur die ersten 1.000 Suchergebnisse angezeigt werden.

 

Analyse Ihrer Landingpage

Eine Landing-Page dient dazu ein bestimmtes Angebot (Produkt oder Dienstleistung) vorzustellen mit der Absicht den Besucher zum Abschluss (Conversion) zu bringen. Dabei wird versucht den Besucher nicht durch überflüssige Ablenkungen vom Kauf / Reaktion abzuhalten. Die Analyse-Möglichkeit dient perfekt für A/B Tests da Sie jede Landingpage einzeln analysieren können. Sie können individuelle Conversion-Ziele definieren. So können Sie z.B. zwei Landingpages erstellen mit dem gleichen Ziel aber unterschiedlicher Aufmachung und mithilfe von Google Analytics prüfen welche beim Nutzer besser ankommt.

 

Struktur durch Gruppierung

Die Funktion „Content-Gruppierung“ ermöglicht Ihnen mehrere Seitenelemente zu gruppieren. So können Sie im Beispiel „Rucksack“ mehre Produktseiten aus dem Sektor Trekking Gruppieren. ACHTUNG: Pro Webseite können Sie lediglich fünf Content-Gruppierungen erstellen.

2 Kommentare

  1. Schlüsselwortforschung für eine bestimmte Nische kann eine Herausforderung sein. Und deshalb ist es wichtig herauszufinden, was genau die Leute fragen und was sie wollen. Google Keyword oder Ubersuggest sind großartige Tools. Aber ich bevorzuge Kparser https://kparser.com/ubersuggest-alternative/, weil es mehr Schlüsselwortvorschläge gibt, ich mag filtern und Ergebnisse sortieren. Sag mir, was denkst du darüber?

    1. Hallo Norman,

      vielen Dank für Deinen Impuls dazu. Grundsätzlich finde ich es eine echt super Alternative für Nischen-Recherche im allgemeinen Sinne und die Vorfilterung nach Plattform, Land und Sprache sorgt für eine überschaubare und hochwertige Darstellung.

      Gerade SEO-Einsteiger könnten von dieser Möglichkeit der Keyword-Recherche profitieren, da man recht schnell ein gutes Gefühl dafür bekommt.

      Wie Aussagekräftig der Rank-Check ist kann ich nicht wirklich sagen.

      Blutige Anfänger neigen oft dazu jedes Tool in seiner Pro-Version zu beziehen weil sie denken, dass ihr Business damit garantiert funktioniert.

      Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich anmerken, dass dies, wenn es so einfach wäre, eine Modell darstelle, welche jedes große Business nutzen würde. Also aus eigener Erfahrung für eines – maximal zwei Produkte (Keyword-Tools) entscheiden und über eine längere Laufzeit prüfen.

      In der Praxis zeigt sich, dass eine Maschine / Algorithmus nur so gut ist wie die Logik die ihn nährt.

      Wenn mein Kerngeschäft die Nischen-Analyse ist, dann ist eine Überlegung für dieses Tool definitiv ratsam.

      Besonders gut finde ich allerdings das Header-Menü mit verweisen zur Search Console, Trends, Amazon und co.

      Abschließend kann man sagen, dass SEO eine Mischung aus Erfahrung, Bauchgefühl und konstantem Wandel ist.

      Die Keyword-Recherche ist hierbei nur ein Teilgebiet des ganzen Prozesses.

      Nutzt du primär dieses Tool?

      Vorab besten Dank für deine Rückmeldung

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