Zufrieden Mitarbeiter sind langfristige Mitarbeiter

Zufrieden Mitarbeiter sind langfristige Mitarbeiter

Hier ist ein einfacher Weg um Mitarbeiter für ein Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu binden.

 

  • Angepasster Bewerbungsprozess

Bereits hier entscheiden Sie wie die Mitarbeiterselektion aufgestellt ist und der Prozess vom Bewerber zum Mitarbeiter gestaltet wird.

Vermeiden Sie im eigenen Interesse ein Bewerbungsprogramm von der Stange. Immer wieder sehe ich Unternehmen die ein standardisiertes Bewerberauswahlverfahren nutzen, dass in keiner Weise die für das Unternehmen notwenigen Skills prüft.

Es steht an dieser Stelle absolut außer Frage, dass ein gesundes Allgemeinwissen in allen Branchen und Positionen von Vorteil ist. Eine sinnvolle Begründung weshalb allerdings ein guter Programmierer (sofern er auch als Systemprogrammierer eingesetzt wird) Verkaufstalent besitzen muss.

In jedem Fall ist es nur von Vorteil, wenn für zu besetzende Stellen auch gezielt gesucht wird. Sobald man die gesamte große Masse ansprechen will, verzögert man den ganzen Auswahlprozess.

Damit Sie im Laufe der Bewerberauswahl nicht von den individuellen Eindrücken und Bewerbertricks beeinflusst werden, empfiehlt es sich vorab ein statisches Ranking zu erstellen. Wenn Sie z. B. wissen, dass beim Vorstellungsgespräch ein Einstellungstest gemacht wird, verteilen Sie für jede einzelne Aufgabe Punkte. Je wichtiger die Frage / Aufgabe des Tests für die spätere Position ist, desto mehr Punkte sollten Sie dafür veranschlagen.

 

  • Einarbeitung

In der Einarbeitungsphase sollten Sie einen möglichst detaillierten Fahrplan besitzen. D.h. eine Checkliste / Protokoll oder Ähnliches mit allen notwendigen Inhalten für die Position. In der Praxis hat sich hier gezeigt, dass eine Mischung aus unterschiedlichen Lernmethoden den meisten Erfolg in kürzester Zeit bringt. D.h. beginnen Sie z. B. am ersten Tag mit einer Unternehmens- / Abteilungspräsentation gefolgt von einer Vorstellung der Schnittstellen-Kollegen. Hier sollten Sie jedem neuen Mitarbeiter die Möglichkeit geben sich etwas mit den Kollegen auszutauschen und ihnen über die Schulter zu schauen. Im Nachgang können Sie ein Feedback einbauen und erste Aufgaben (mit Betreuung) an den neuen Mitarbeiter übergeben.

Bieten Sie dem neuen Kollegen möglichst großen Entwicklungsspieltraum. Vermeiden Sie hierbei nur die erfolgreichen oder jahrelangen Mitarbeiter vorzustellen. Junge Kollegen (weniger Betriebszugehörigkeit) und auch Auszubildende haben häufig weniger den Effekt der Betriebsblindheit und hinterfragen noch regelmäßiger. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit neue Impulse im Unternehmen zuzulassen.

 

  • Mitarbeiter-Trainings

Ausgehend davon, dass sich ein Bewerber herauskristallisiert hat und auch über die Probezeit hinaus als Arbeitskraft zur Verfügung steht, beginnt jetzt nicht die Zeit des „Füße hochlegen“, sondern mehr denn je geht es nun darum Mitarbeiter zu spezialisieren, wirtschaftliche Fortschritte extern anzueignen oder neue Herangehensweisen intern zu vermitteln.

Hierbei sollten Sie nicht den Fehler machen und Coachings, Seminare und Weiterbildung als Ausgaben zu betrachten (auch wenn sie das rein aus buchhalterischer Sicht sind). Versuchen sie es als Investition zu bewerten. Kurzfristig haben Sie definitiv eine Ausgabe und dazu unter Umständen ein Mitarbeiter, der aufgrund der Weiterbildung nicht produktiv zur Verfügung steht. Langfristig haben Sie einen Mitarbeiter, der neue Kollegen noch kompetenter, zeitsparender oder sogar gewinnbringender einarbeitet und dem Unternehmen selbst somit wachsenden Erfolg bringt.

Viele Weiterbildungsangebote können sogar während der Arbeitszeit über Side-by-Side Coachings, OJT-Phasen (On Job Training) und viele weitere Modelle abgehalten werden. Lassen Sie sich in jedem Fall vorab vollumfänglich beraten.

Teambildung

  • Teambildung

Teambildung wird mittlerweile in vielen Unternehmen etabliert aber auch in zahlreichen Firmierungen, speziell bei älteren Branchen, wenig bis gar nicht thematisiert.

Dabei liegen die Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf der Hand.

Arbeitnehmer:

Gesteigerte Motivation, mehr Teamdynamik, Kreativitäts- und Produktivitätssteigerung

Neue Kollegen können sich schneller in einem Team einfinden und erkennen früher gleiche Interessen unter den Kollegen

Durch externe Events zur Teambildung können alle Kollegen eines Teams (unabhängig von Funktion im Unternehmen und Hierarchie) gemeinsam eine Zielerreichung auf Augenhöhe herbeiführen.

 

Arbeitgeber:

Gesteigertes Image für bestehende und neue Mitarbeiter, passive Unternehmenswerbung, zufriedene Mitarbeiter

Zufriedene Arbeitskräfte arbeiten gerne in deren Position und aus dieser positiven Haltung entstehen deutlich schnellere und bessere Ergebnisse.

Ausgeglichene Mitarbeiter reden gerne über deren Job und den Arbeitgeber. Somit sorgen sie für passives Unternehmenswerbung.

 

  • Benefits

Ein immer wichtigerer Punkt und auch Entscheidungsparameter bei neuen Bewerbern sind die Benefits der Unternehmen. Ähnlich wie Unternehmen die Bewerber vergleichen um das Optimum zu erhalten, vergleichen auch Bewerber unterschiedliche Unternehmen. Die Sparte Benefits besitzt somit eine wachsende Wichtigkeit für neue Bewerber bei der Unternehmensauswahl.

Für Arbeitgeber ist dieser Sektor im Punkt „Mitarbeiterbindung“ ein wichtiges Instrument.

Bieten Sie also ihren Arbeitnehmern einen persönlichen Mehrwert.

Hier spielt auch die Unternehmensgröße eine Rolle, keine Frage. Dennoch ist es auch kleineren Unternehmen oder Start-Ups möglich für Arbeitnehmer attraktive Mehrwerte anzubieten.

Neben den klassischen VL (Vermögenswirksame Leistungen) können Verträge auf sogenannte Vertrauensarbeitszeit-Modelle umgestellt werden bzw. an Gleitzeiten geknüpft werden. Darüber hinaus können sie (sofern möglich) Mitarbeitern die Möglichkeit geben einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten oder spezielle Events wie einmal im Monat auf Firmenkosten das Team zum Essen einladen.

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