SEA - So profitieren Sie mit Suchmaschinenwerbung!

SEA steht für Search Engine Advertising und ist ein Teilbereich im Suchmaschinenmarketing (SEM). SEA umfasst die Werbung auf Websites oder Apps, die in Suchergebnissen angezeigt wird. Diese Art der Werbung ist besonders interessant für Unternehmen, da sie die Möglichkeit haben, ihre Botschaften gezielt an bestimmte Zielgruppen zu senden. Zudem können sie ihre Anzeigen jederzeit anpassen und so ihre Kampagnen stetig optimieren.

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Einige Vorteile dabei sind:
  1. Steigert den Traffic:
    Die Verwendung von Suchmaschinenanzeigen direkt oben in den SERPs (Search Result Pages) angezeigt werden, erhalten Unternehmen sofort mehr Aufmerksamkeit. Mit SEA können Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen auch gezielt ihrer Zielgruppe präsentieren und somit mehr Interessenten generieren.
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  3. Gebietsabdeckung:
    Werbetreibende können Anzeigen basierend auf dem Standort der Nutzer schalten. Damit kann man die Abdeckung des Gebietes optimieren und somit die maximale Reichweite erzielen. Dies bedeutet, dass Unternehmen Anzeigen an Personen schalten können, die nach Produkten oder Dienstleistungen suchen und sich an einem bestimmten Ort bzw. innerhalb eines definierten Radius befinden.
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  5. Verfolgbarkeit der Ergebnisse:
    Ein weiterer Vorteil von SEA ist die Verfolgbarkeit der Ergebnisse. Im Gegensatz zu anderen Marketingkampagnen liefern SEA-Kampagnedaten sofortige Ergebnisse über Klicks und Conversions, sodass Unternehmen ihre Kampagnenergebnisse leicht verfolgen und testen können. Dies gibt ihnen eine bessere Idee darüber, welche Art von Anzeigen am besten funktionieren und welche Anpassung sie vornehmen müssen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
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  7. Kosteneffektiv: Wenn es um Online-Marketing geht, spielt Kosteneffizienz eine große Rolle beim Erreichen Ihrer Ziele. Mit SEA müssen Sie nur für die Anzeige bezahlen, wenn jemand tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt – im Gegensatz zu anderen Werbemethoden werden Sie also nicht für ungewollte Klicks bezahlen müssen – was Ihnen letztlich Geld spart!
Es ist offensichtlich, dass Suchmaschinenwerbung effektiv sein kann. Unternehmen kann es dabei helfen mehr Traffic zu generieren sowie Umsatzsteigerung zu erzielen – mit der richtigen Strategie!

Wie funktioniert SEA für Handwerker und Dienstleister?

SEA für Handwerker Beispiel-Google Ad
Als Handwerker oder Dienstleister ist man im Allgemeinen eher auf klassische Werbung und Mund-zu-Mund-Propaganda angewiesen. Doch was ist, wenn man sich modernere Werbemaßnahmen anschauen möchte? Eine gute Option hierfür ist SEA. Dies bezeichnet die Schaltung von Anzeigen in Suchmaschinen.

SEA ist eine effiziente Methode, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu begeistern. Es ist jedoch nicht so einfach, wie es aussieht. Wenn du SEA für dein Handwerk oder deinen Dienstleistungsbetrieb nutzen willst, musst du einige Dinge beachten.

Zuerst musst du herausfinden, welches Ziel deine Kampagne verfolgt. Willst du Kunden gewinnen? Willst du bestehende Kunden begeistern? Oder willst du beides erreichen? Beachte jedoch, dass es schwieriger ist, beide Ziele gleichzeitig zu erreichen.

Nun musst du herausfinden, wie viel Budget dir für die Kampagne zur Verfügung steht. Wenn es nicht genug ist, musst du dich entscheiden – willst du die Kampagne trotzdem durchführen oder nicht? Schließlich musst du herausfinden, welche Kanäle für die Kampagnen am besten geeignet sind. Hast du Zeit und Budget für Social Media Marketing? Dann solltest du dies ebenfalls in Erwägung ziehen.

CPA und Co.: Gebotsstrategien und Buchnungsmöglichkeiten im SEA unterscheiden

SEA ist eine der am häufigsten genutzten Methoden für die Zielgruppenansprache bei Google Ads. Allerdings gibt es auch hier einige Unterschiede in den Gebotsstrategien und Buchungsmöglichkeiten. Wir haben uns angesehen, wie CPA, CPC, CPM und CPP bei SEA funktioniert.

CPA steht für „Cost per Acquisition“ und bedeutet, dass die Kosten pro Akquisition festgelegt sind. Diese Strategie ist aufwendiger, da Sie genau berechnen müssen, was Sie pro Akquisition investieren wollen. Allerdings hat diese Strategie auch den Vorteil, dass Sie genau sehen können, welcher ROI Sie pro Akquisition erzielen.

CPC steht für „Cost per Click“ und bedeutete, dass die Kosten pro Klick festgelegt sind. Diese Strategie ist einfacher zu implementieren als CPA, da Sie nicht so genau berechnen müssen, was Sie pro Akquisition investieren wollen. Allerdings haben Sie auch weniger Kontrolle über Ihre Ausgaben. Diese Strategie eignet sich vor allem, um die eigene Bekanntheit zu steigern bzw. Traffic auf die Seite oder den Webshop zu bekommen. Dadurch lässt sich eine große Masse ansprechen.

CPM steht für „Cost per Mille“ und bedeutet, dass die Kosten pro tausend Anzeigenaufrufe / Ausspielungen festgelegt sind. Diese Strategie ist ideal für Kampagnen mit einem geringeren Budget oder für Anbieter, die an Gesamtklicks interessiert sind, statt an einzelnen Akquisitionen. Allerdings haben Sie auch hier weniger Kontrolle über Ihre Ausgaben im Vergleich zu CPC oder CPA.

CPP steht für „Cost per Paragraph“ und bedeutet, dass die Kosten pro Absatz festgelegt sind. Diese Strategie ist ideal für Kampagnen mit sehr speziell geformten Zielgruppendefinitionen oder für Anbieter, die an bestimmten Inhalten interessiert sind, statt an einer Gesamtkonsummethode. Allerdgins haben Sie auch hier weniger Kontrolle über Ihre Ausgaben im Vergleich zu CPC oder CPA.

CPA ist eines der wichtigsten Konzepte, wenn es um die Gestaltung von SEA-Kampagnen geht. CPA steht für „Cost per Acquisition“ und beschreibt das Ziel einer Kampagne, nämlich den Erhalt von Neukunden, beziehungsweise die Akquisition von neuen Kunden. Dabei geht es nicht nur um tatsächliche Kaufkunden (Produktkauf / Dienstleistungskauf) sondern auch um solche die Abschlüsse im übertragenen Sinne durchführen wie beispielsweise die Anmeldung zu einem Newsletter.

Grundsätzlich gibt es drei Arten von CPA-Gebotsstrategien

CPA mit Transaktionszwang:
Dabei handelt es sich um eine Art von CPA, bei der der Nutzer aufgefordert wird, eine Transaktion durchzuführen, um den Angebotspreis zu erhalten. Dies kann beispielsweise ein Kauf sein oder auch die Anmeldung für einen Newsletter.

Die Vorteile dieser Strategie liegen auf der Hand. Sie sorgt dafür, dass Ihre Kampagne effektiver ist und die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnt.

Allerdings birgt diese Art von CPA auch einige Risiken in sich.
Wenn der Nutzer kein Interesse an Ihrer Ware oder Ihrer Dienstleistung hat oder wenn er sich nicht sicher ist, ob er die Transaktion tätigen sollte, könnte er sich letztlich doch für die Abmeldung entscheiden. Dies könnte negative Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben und negativ beeinflussen.

CPA ohne Transaktionszwang:
In dieser Art von CPA gibt es keinen Zwang zur Durchführung einer Transaktion. Der Nutzer erhält lediglich den Angebotspreis und muss keine weiteren Schritte unternehmen, um ihn zu erhalten.

Die Vorteile hierbei sind nachvollziehbar. Sie ist deutlich leichter handhabbar als die oben genannte Variante und birgt weniger Risiken in sich.

Allerdings gibt es auch hier Nachteile. Da der Nutzer keinen Zwang zur Durchführung einer Transaktion verspürt, ist es unwahrscheinlicher, dass er tatsächlich eine solche tätigt. Dadurch können Sie potenzielle Kunden verlieren und negativ beeinflussen.

CPA mit Hybridschutz:
Bei dieser Art von CPA handelt es sich um einen Kompromiss zwischen den beiden vorherigen Varianten. Der Nutzer erhält den Angebotspreis, nachdem er eine bestimmte Aktion durchgeführt hat (zum Beispiel den Kauf) oder nachdem er einen bestimmten Zeitraum abgewartet hat (zum Beispiel 7 Tage).

Die Vorteile dieser Strategie liegen auf der Hand:
Sie bietet sowohl die Vorzüge der oben genannten Varianten als auch deren Nachteile entgegenstehenden Vorteile.

Targeting: So vermeiden Sie Streuverlust bei SEA-Kampagnen

Streuverluste sind ein allgegenwärtiges Problem im Onlinemarketing (SEA). Obwohl Sie viel Zeit und Mühe in die Planung und Umsetzung Ihrer SEA-Kampagnen investieren, können Sie nicht garantieren, dass jeder Nutzer die angestrebten Aktionen ausführt. Dabei ist das Targeting selbst der Schlüssel zu erfolgreichem SEA

Targeting ist eine der wichtigsten Funktionen von Onlinemarketing. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kampagnen so zu steuern, dass sie den richtigen Zielgruppen begegnen. Durch das Setzen von Keywords können Sie die Reihenfolge bestimmen, in der Ihre Anzeige ausgeliefert wird. Dies ermöglicht es Ihnen, relevantere Zielgruppen anzusprechen und so effektiver zu werden.

Eines der häufigsten Missverständnisse über Targeting im SEA besteht darin, dass viele Unternehmen glauben, sie müssen ihren Suchbegriff in jede Anzeige schreiben. Das Gegenteil ist jedoch der Fall! Wenn Sie Ihren Suchbegriff in jede Anzeige schreiben, verlieren Sie Geld – und zwar in Form von Streuverlust. Denn wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt und dies nicht anschaut, verlieren Sie Geld.

Wenn Sie jedoch Ihren Suchbegriff nur in bestimmten Anzeigen verwenden, erhalten Sie eine bedarfsgerechtere Auslieferung und vermeiden so Streuverlust. Darüber hinaus gibt es viele Optionen, mit denen Sie Ihr Targeting noch weiter verfeinern können. Beispielsweise über die Definition von Einkommensniveau, Alter oder Interessengebiete der Wunschzielgruppe. Indem Sie genauer herausfinden, welche Nutzer am meisten in Ihren Produkten interessiert sind und wie sie online surfen, können Sie noch gezielter und effizienter das Targeting gestalten.

Zusätzlich sollte keine Kampagne ohne umfangreiche Analyse-Tools geschaltet werden. Hierbei gibt es verschiedene Tools wie Google Analytics oder Adobe Analytics. Damit können Sie dann herausfinden, welche Anzeigen am besten funktionieren und wo eventuell Nachjustierungsbedarf besteht.

Das regelmäßige Prüfen dieser erhobenen Daten und testen neuer Anzeigen – sowohl in Bezug auf Design als auch Inhalt ist entscheidend im SEA. So können Sie beobachten, welche Anzeigen am besten laufen und welches passende Zielgruppensegment angesprochen werden sollte. So lassen sich Ihre Kampagnen Step-by-Step optimieren!

Für eine erfolgreiche SEA-Kampagne ist es also entscheidend, dass man den Streuverlust möglichst geringhält und gezielt nur jeder Nutzer anspricht, der tatsächlich an dem Produkt interessiert ist. Mit dem richtigen Targeting können Sie somit Ihr Budget effektiv nutzen und ein Maximum an Erfolg erzielen!

Targeting-Methoden im Überblick

Es gibt viele verschiedene Methoden zum Targeting bei Google Ads. Die folgenden Abschnitte stellen die wichtigsten davon vor.

  • Geo-Targeting
    Dies basiert auf der Ortsangabe des Nutzers. Dadurch können Unternehmen ihre Anzeigen auf Webseiten schalten, die für ihr Zielpublikum relevanter sind.

  • Demographisches Targeting
    Basierend auf bestimmten Merkmalen der Zielgruppe, wie Alter, Geschlcht, Einkommen können Unternehmen ihr Angebot anpassen und Ads gezielter schalten.

  • Intent-Based Targeting
    Dies basiert auf dem Nutzerverhalten, dem sogenannten User-Intent. Dabei wird unterschieden zwischen Aktivitäten, bei denen der Nutzer eine Entscheidung getroffen hat (z. B. Kauf eines Produktes oder Buchen einer Reise) und passiven Aktivitäten (z. B. Sehen von Videos oder Lesen von Artikeln). So kann das Unternehmen sein Angebot anpassen und gezielter ansprechen.

Vorteile von Targeting und seine Tücken

Das Targeting ist eine der wichtigsten Funktionen bei SEA und kann entscheiden dazu beitragen, die Klicks auf Ihre Anzeige zu erhöhen. Allerdings kann das Targeting auch zu Problemen führen, wenn es falsch eingesetzt wird. Dieser Abschnitt soll zeigen, welche Vorteile das Targeting mit sich bringt, aber auch welche Tücken entstehen können. Vor allem sollte herausgestellt werden, wie sich falsches Targeting negativ auf das SEA auswirkt.

Vorteile Tücken
 
  • Große Möglichkeit, um Reichweite der Anzeige zu erhöhen
  • Ansprache der Wunschzielgruppe
  • Unterschiedliche Zielgruppenansprache
  • Geringer Streuverlust
  • Anzeigenschaltung zur richtigen Zeit und dem richtigen Ort
   
 
  • zu extremes Targeting führt dazu, dass die Anzeigen von keiner Zielgruppen gesehen wird
  • Bestimmte Targeting-Einstellungen wie “Personen mit gleichen Interessen” können Analysen verfälschen
   

SEA-Kampagnen planen, durchführen und auswerten am Beispiel Google Ads

Google Ads ist eine der besten Mittel, um SEA-Kampagnen zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Es ist verhältnismäßig einfach zu verwalten und hat viele nützliche Funktionen, die Ihnen helfen, Ihre Kampagne erfolgreich zu gestalten. Wir werden in diesem Abschnitt über die besten Methoden sprechen, um eine Google Ads Kampagne von Anfang bis Ende zu schalten und nachhaltig zu verwalten.

Planung
Zuerst sollten Sie sich Gedanken machen über Ihr Zielpublikum und Ihr Unternehmensprofil. Diese beiden Faktoren sind entscheidend dafür, welche Kampagne Sie starten sollten und wie Sie diese am besten ausrichten. Eine der besten Möglichkeiten, um herauszufinden, welches Zielpublikum Sie ansprechen sollten, ist es, sich mit Ihrer Zielgruppe zu unterhalten oder sie zu beobachten. Außerdem ist es ratsam, sich über die verschiedenen Anzeigentypen und Bedingungen der Kampagne zu informieren. Hierzu folgt weiter unten im Abschnitt Kampagnentypen mehr.

Eine weitere wichtige Entscheidungsfindung für eine SEA-Kampagne ist die Auswahl der richtigen Keywords. Es ist wichtig, dass Sie die richtigen Schlüsselbegriffe wählen, da diese entscheidend für den Erfolg Ihrer Kampagne sind. Die besten Methoden, um herauszufinden, welche Schlüsselbegriffe am besten für Ihre Kampagne geeignet sind, ist es sie auszuprobieren.

Von einem willkürlichen Testen sollten Sie allerdings abstand nehmen. Sie können vielmehr über gratis Online-Tools erste Daten erheben (macht nur Sinn bei einzelnen Keywords da das tägliche Kontingent relativ knapp ist), den Google Keyword Planer nutzen oder eine Keyword-Analyse von einem Experten erstellen lassen. Eine sogenannte Keyword-Recherche liegt preislich zwischen 200 und 1.500 Euro. Der Preisabstand ist unterschiedlichen Faktoren geschuldet wie Arbeitsaufwand, Konkurrenz, Expertise und Co.

Durchführung
Nachdem Sie sich Gedanken über Ihr Zielpublikum und Ihre Schlüsselbegriffe gemacht haben, können Sie beginnen, Ihre SEA-Kampagne zu konzipieren. Die erste Phase einer solchen Kampagne besteht meist darin, AdWords-Anzeigen zu erstellen und diese anzuwerben. Dabei sollten Sie sicherstellen, dass Sie genau wissen, was Sie tun und welche Ziele Sie mit der Kampagne verfolgen.

Eine der häufigsten Fehler bei der Erstellung einer SEA-Kampagne ist es, keinen Plan zu haben oder kein Konzept für die Anzeigenvorlagen zu besitzen. Achten Sie also immer darauf, einen Plan für die Kampagne festzulegen und diesen Plan bei der Erstellung der Anzeige zu verfolgen.

Nachdem Sie Ihre Anzeige erstellt haben, müssen diese natürlich auch geschaltet werden. Eine der besten Möglichkeiten hierfür ist die Verwendung von automatisiertem Bidding (AB), da dieses die Chance minimiert, dass Ihre Anzeigen unnötig teuer ausgespielt werden oder gar nicht geschaltet werden.

Auswertung
Die letzte und wichtigste Phase einer Google Ads Kampagne ist die Auswertung. Hier sollten Sie regelmäßig Ihre Kampagnendaten überprüfen und bei Bedarf anpassen. Aus unserer Sicht ist es empfehlenswert hierzu das Tool Google Analytics zu verwenden. Für eine möglichst detailreiche Auswertung der Kampagne kann es notwendig sein Ihre Webseite bzw. den Webshop anzupassen. Konkret muss die Seite Daten erhaben und diese auch sammeln bzw. an Google Analytics übergeben.

ACHTUNG: Hier muss unbedingt ein entsprechender Vermerk in Ihrer Datenschutzerklärung / Cookie-Hinweisen erfolgen.

Qualitätsfaktoren von Ads und was dahintersteckt!

Der Qualitätsfaktor, auch als Quality Score bekannt, ist ein wichtiger Bestandteil der Google Ads-Kampagnen. Es ist eine Zahl zwischen 1 und 10, die angibt, wie gut Ihre Anzeige, Keywords und Landing Pages mit Ihrer Kampagne übereinstimmen. Je höher der Qualitätsfaktor ist, desto effektiver ist Ihre Kampagne und desto mehr Umsatz generiert sie.

Der Qualitätsfaktor hat einen direkten Einfluss auf die Kosten pro Klick (CPC) und die Position Ihrer Anzeige auf der Suchergebnisseite (SERPS). Wenn Sie Ihren Qualitätsfaktor erhöhen können, erhalten Sie möglicherweise niedrigere CPC-Preise und eine bessere Position für Ihre Anzeigen.

Um den Qualitätsfaktor zu berechnen, untersucht Google verschiedene Faktoren:

  • Relevanz Dies bezieht sich darauf, wie gut das Keyword oder die Anzeige mit der Suchanfrage des Benutzers übereinstimmt

  • Landing Page Die Zielseite der Kampagne muss relevante Informationen enthalten und so gestaltet sein, dass sie den Besuchern hilft, ihr Ziel zu erreichen

  • Benutzerinteraktion Hierbei geht es um die Klickrate auf die Anzeige sowie um das Verhalten der Besucher auf der Landing Page nach dem Klick
Um den Qualitätsfaktor zu verbessern, müssen Sie sicherstellen, dass alle Komponenten relevant sind und benutzerfreundlich gestaltet wurden. Dazu gehören Änderungen an den Keywords sowie an der Landing Page selbst. Außerdem sollten sie Testversionen einsetzen und Messungen durchführen, um herauszufinden, welche Komponenten am besten funktionieren.

Google Ads: So unterscheiden sich die Kampagnentypen

Kampagnentypauswahl Google Ads
Google Ads bietet eine Vielzahl an Kampagnentypen, die Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Jeder hat seine eigenen Vor- und Nachteile und ist für bestimmte Anwendungsfälle besser geeignet als andere. Hier erfahren Sie, welche verschiedenen Kampagnentypen Google Ads bietet und wie sie Ihnen helfen können, Ihre Ziele zu erreichen.

  1. Suchkampagnen
    Diese Kampagnen sind für Werbetreibende gedacht, die ihren Traffic über Suchmaschinenergebnisse erhalten möchten. Suchkampagnen beinhalten Suchanzeigen, die auf relevante Keywords abgestimmt sind und den Usern in den Suchergebnissen angezeigt werden.

    Beispiel: Ein Unternehmen erstellt eine Suchkampagne für das Keyword „Sportbekleidung“, um mehr Kunden in seinen Onlineshop zu locken.

  2. Displaykampagnen
    Displaykampagnen sind auf Bannerwerbung ausgerichtet und ermöglichen es Werbetreibenden, ihre Werbeanzeigen auf Websites oder in Apps zu schalten, die dem Zielpublikum entsprechen. Mit Displaykampagnen können Sie beim Branding oder der Imagepflege vorankommen oder neue Kundengruppen ansprechen.

    Beispiel: Ein Unternehmen ist spezialisiert auf Outdoor-Bekleidung und möchte mehr potenzielle Kundinnen erreichen. Es erstellt daher eine Displaykampagne mit Anzeigen auf Outdoor-Websites wie National Geographic Adventure.

  3. Shopping-Kampagnen
    Diese sind speziell für Online-Händler gedacht und beinhalten Produktlistings, die den Benutzern in den Suchmaschinenergebnissen oder auf anderen Plattformen angezeigt werden. Mit diesem Ansatz können Händler ihre Produkte direkt an potenzielle Käufer vermarkten.

    Beispiel: Ein Onlineshop für Kinderbekleidung hat vor Kurzem eine neue Kollektion herausgebracht und möchte diese besonders vermarkten. Daher startet der Shop eine Shopping-Kampagne mit Anzeigen für alle Produkte der neuesten Kollektion in den Suchergebnissen von Google sowie auf Youtube usw.

  4. Video-Kampagnen
    Dieser Kampagnentyp richtet sich an Werbetreibende die Videos als Teil ihrer Werbekampagne nutzen möchten, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren oder das Image des Unternehmens zu stärken. Mit Video-Kampagnen kann man interaktive Videos schalten oder vorgefertigte Videos hochladen, um mehr Reichweite zu generieren oder den Traffic zur Website zu steigern.

    Beispiel: Ein Reiseunternehmen startet eine Video-Kampagne, um mehr Interesse für seine Destination zu wecken, indem es interaktive Videos zu spannenden Ausflügen schaltet sowie vorgefertigte Reiseproduktvideos hochlädt.

  5. App-Kampagnen
    Die App-Kampagnen können für Android- oder iOS-Applikationen mit unterschiedlichsten Formaten erstellt werden. Diese Kampagnen können sowohl im Such- und Displaynetzwerk, auf Youtube, als auch auf Google Play bzw. dem App-Store von Apple. Da dies häufig erst relevant ist, wenn eine eigene App zur Vermarktung entwickelt wurde, ist dieser Typ eher nachgelagert.

    Beispiel: Ein Softwareunternehmen entwickelt eine neue Zeiterfassungs-App und möchte diese mithilfe dieses Kampagnentyps der relevanten Zielgruppe präsentieren. Mit ansprechenden Textzeilen und aussagekräftigen Bildern ist es mit diesem Kampagnentyp möglich.

  6. Smarte Kampagnen
    Dieser Typ ist sehr einfach, da der Google-Algorithmus die größte Arbeit übernimmt. Diese Kampagne wird gerne von Einsteigern verwendet, da sie schnell erstellt ist und Google die Einrichtung der Kampagne übernimmt wie die Zuweisung von Keywords.

    Beispiel: Ein Malerbetrieb möchte neue Aufträge oder Interessentenadressen erhalten. Mit dieser Kampagnenform ist dies möglich bei geringem Aufwand.

  7. Kampagnen für maximale Performance
    Wie der Name schon erahnen lässt, zielt dieser Typ auf eine maximale Performance. Früher wurde dieser Kampagnentyp als Lokale Kampagne bezeichnet. Dieser Kampagnentyp ist vollkommen automatisiert. Allerdings muss zu Beginn mehr Vorarbeit als bei einer Smarten Kampagne geleistet werden.

    Beispiel: Ein Unternehmen hat seine Ziele definiert, das Conversion-Tracking eingerichtet und Zielgruppen segmentiert. Zusätzlich hat es Creative-Assets (Anzeigendarstellungen) erstellt und in der Kampagne hochgeladen. Google übernimmt automatisiert die Ausspielung der Werbung an relevanten Orten zur idealen Zeit und den größten Übereinstimmungen bei der Zielgruppe.

  8. Discovery Kampagnen
    Mit diesem Kampagnentyp können Sie parallel auf unterschiedlichen Plattformen innerhalb des Google-Netzwerks und des Partner-Netzwerks mit einer Kampagne individuell angepasste Anzeigen schalten lassen. Sie erstellen lediglich Anzeigentitel, Bilder und Logos. Da Google die Anzeigen selbstständig optimiert und auf die Zielgruppe anpasst, werden einige Einstellungen für manuelle Eingriffe blockiert wie, Gebotsstrategie, Auslieferungsmethode, Ausrichtung auf Geräten und Anzeigenrotation.

    Beispiel: Ein Unternehmen möchte seine Reichweite steigern und ein Produkt neu platzieren. Dazu möchte es sich nicht entscheiden, ob die Anzeige ausschließlich in den Suchen ausgespielt wird, sondern das gesamte Netzwerk nutzen.

Hilfe von einer SEA-Agentur: Wann macht es Sinn?

Viele Unternehmen fragen sich, ob sie selbstständig in das Geschäft des Suchmaschinenmarketings einsteigen sollten oder ob es besser ist, eine SEA-Agentur zu beauftragen. Es gibt viele Vorteile, die mit der Beauftragung einer SEA-Agentur einhergehen. Zum einen können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und müssen sich nicht mit den Details des Suchmaschinenmarketings herumschlagen. Zum anderen erhalten Sie von einer SEA-Agentur Beratung und Unterstützung sowie Hilfe bei der Erarbeitung von Strategien und Kampagnen.

Um festzustellen, ob Sie eine SEA-Agentur benötigen oder nicht sollten Sie folgende strategische Fragen klären:
  • Sind Sie bereit Geld für qualifizierte Dienstleistungen auszugeben?
  • Haben Sie genügend Zeit, um Mitarbeiter auszubilden?
  • Wollen Sie lieber alles selbst machen oder lieber jemand anderen damit beauftragen?
  • Sind Sie bereit Risiken einzugehen?
Bei diesen Punkten sollten Sie sich in jedem Fall an eine SEA-Agentur wenden
  • Wenn Sie keine Erfahrung mit SEA haben
  • Wenn Sie keine Zeit haben, um sich selbst darum zu kümmern
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen oder nicht genau wissen, was Sie tun sollen
SEA ist eine spezialisierte und komplexe Onlinemarketing-Disziplin. Die Erstellung effektiver SEA-Kampagnen erfordert neben Fachwissen auch Erfahrung und Kreativität. SEA-Agenturen verfügen über das notwendige Know-How und die Erfahrung, um Ihre Kampagnen zum Erfolg zu führen. Sie können Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen und Ihr Unternehmen nach vorne zu bringen.

Das können Sie von uns als SEA-Experten erwarten:
  • Zugriff auf unser Expertenwissen und umfangreiche Erfahrung
  • Komplexe Berichtserstellung zu Kampagnen, Entwicklung und Prognosen
  • Langfristige Reduktion der Kosten da wir von Anbeginn Streuverlust minimieren
  • Gleichbleibender Ansprechpartner
  • Logisch aufgebautes Onboarding

Unterschiede im SEO und SEA einfach erklärt

SEO und SEA werden immer wieder in einem Satz verwendet und erwecken den Anschein, dass es sich hierbei um gegensätzliche Strategien handelt. Dies ist allerdings nicht korrekt und wir sagen Ihnen auch warum.

SEO ist ein längerfristiger Ansatz zur Verbesserung des Rankings Ihrer Webseite (Platzierung in den organischen Ergebnissen der Google Suche). Es arbeitet an der Sichtbarkeit Ihrer Seite, indem es den Inhalt und die Struktur optimiert (Onpage) oder die Bekanntheit durch Backlinks (Offpage) steigert. Durch die smarte Platzierung von relevanten Keywords wird versucht bei den Suchergebnissen auf der ersten Seite zu landen.

SEA hingegen ist ein kurzfristigerer Ansatz, bei dem Sie für Werbung in Suchmaschinenergebnissen bezahlen, um mehr Besucher auf Ihre Website zu lenken. Diese Ergebnisse erscheinen dann vor oder neben den Ergebnissen der organischen Suche.

Der Schlüssel liegt darin, SEO und SEA als ergänzende Strategien zu betrachten – nicht als Konkurrenzstrategien – um maximale Ergebnisse für Ihr Unternehmen zu erzielen. SEO kann langsam sein, aber es ist effektiver und kostengünstiger als SEA, insbesondere im Laufe der Zeit. Auf der anderen Seite kann SEA schnellere Ergebnisse erzielen und bietet eine großartige Möglichkeit, potenzielle Kunden direkt über Ads anzusprechen. Dadurch können Sie mehr Traffic generieren und potenzielle Neukunden gewinnen.

Letztlich sind SEO und SEA unterschiedliche Ansätze mit Vor- und Nachteilen, die jedoch beide gleichermaßen effektiv sein können. Die richtige Kombination aus SEO-Strategie mit Paid Ads kann dazu beitragen, Ihr Unternehmen erfolgreicher zu machen und mehr Umsatz zu erzielen. Mit dem richtigen Know-How können Sie sofort beginnen!

SEA ohne Webseite (Google My Business)

Der Einsatz von Google Ads ist nicht ausschließlich mit einer Webseite möglich. Auch Unternehmen ohne eigene Website können mit Werbemaßnahmen Erfolg haben. Mit Google My Business können Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ihren lokalen Kundenstamm erweitern und mehr potenzielle Kunden erreichen.

Google My Business ist ein kostenloses Tool, mit dem sich Unternehmen im Internet präsentieren und direkt in der Google Suche und auf Google Maps angezeigt werden können. Mit dem Tool können Unternehmen ihren Kundenstamm aufbauen und das Geschäftskonto bei Google stärken. Durch das Hinzufügen von Informationen über das Unternehmen, wie zum Beispiel Öffnungszeiten, Fotos, Videos usw., erhalten Nutzer mehr Informationen über das Unternehmen und werden somit zu potenziellen Kunden.

Mit der Funktion von Google My Business lassen sich auch SEA-Kampagnen unkompliziert starten. Anhand des Lokalisierungsparameters in den Anzeigenkontakten kann das Zielpublikum effektiv erreicht werden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus verschiedensten Parametern (z. B.: Entfernung vom Standort des Unternehmens oder bestimmte Postleitzahlen) die verwendet werden, um die Anzeige gezielt an ein lokales Publikum zu richten.

Zusätzlich bietet GMB noch weitere Vorteile für die SEA-Kampagnengestaltung: Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, Anzeigen automatisch basierend auf Suchanfragen im Umkreis des Standortes des Unternehmens zu schalten. Dadurch profitieren vor allem lokal agierende Unternehmen von einer gezielten und effektiven Werbemaßnahme.

Mit den leistungsstarken Tools von Google My Business stehen Unternehmen ohne eigene Webseite alle Chancen offen, ihr Geschäft online bekannt zu machen und mehr potenzielle Kundschaft zu erreichen – so lassen sich Umsatzsteigerung und Wachstum des Kundenstamms nachweislich realisieren. Gleichzeitig sparen sich diese Unternehmen den Aufwand für die Erstellung einer eigenständigen Webseite – was natürlich vor allem zeitsparend ist.

Kurz gesagt:
Mit Google My Business haben Unternehmen ohne eigene Webpräsenz jede Menge Möglichkeiten ihr Geschäft online bekannt zu machen und mehr potenzielle Kundschaft zu erreichen – so steigert man Umsatz und Wachstum des Kundenstamms mit minimalem Aufwand!

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